Wochenendrebellen

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Jason

Jason in einem Interview

Mein Name ist Jason Luke von Juterczenka und ich wurde 2005 (12.005 HE) in Augsburg geboren. Da mein Kindergarten kein Problem damit hatte, so zu tun als seien Teppiche Planeten, auf denen man landen könnte, den Hinweis darauf, dass Jupiter gar keine feste Oberfläche zum Landen hat aber für seltsam befand, erhielt ich im Alter von vier Jahren schließlich eine Autismus-Diagnose.

Meine Begeisterung für die fundamentalen Fragen des Universums geht so weit zurück, dass ich den Inhalt physikalischer Bücher begreifen wollte, bevor ich sie selbst lesen konnte, und daher meine Mama dazu anhielt, mir daraus vorzulesen. Zusammen mit den hunderten Wiederholungen der Führerstandsaufnahme der Bahnstrecke von Hamm nach Gütersloh, die ich mit ihr schaute, definitiv eine denkwürdige gemeinsame Erinnerung.

Meine Faszination für die Wissenschaft resultiert aus der Bedeutung von Wahrheit und Fakten für mich. Lügen sind die Schwarzen Löcher der Kommunikation (eine unperfekte Analogie, denn Schwarze Löcher sind großartig), sie zerstören Information. Die Worte einer Person, die lügt, enthalten keine Information mehr, da die axiomatische Tatsache, dass ein gesprochenes Wort wahr ist, nicht mehr zutrifft. Wenn ich es bin, der nun für jede Aussage entscheiden muss, ob sie wahr ist oder nicht, verliert Kommunikation ihren Sinn. Mit der Grundlage für Kommunikation zerstören Lügen auch die Grundlage für Koexistenz.

Deswegen ist es meine Berufung, als Wissenschaftler Fragen an die Natur zu stellen, deren Antworten nie Lügen sein können. Und deswegen sind Versprechen heilig.

Das hatte Papsi noch nicht verinnerlicht als er mir das Versprechen gegeben hat, mit mir einen Lieblingsverein zu suchen, was zum Abenteuer unseres Lebens wurde, über das wir schließlich unser erstes Buch “Wir Wochenendrebellen” schreiben, welches 2023 zu einem wunderschönen Kinofilm wurde.

Auch zwei Jahre später noch nicht, als er mir versprach, die Welt werde in Zukunft ein besserer Ort sein, was dazu führte, dass wir mit besagtem Buch auf große Lesereise gingen, um Spenden für den Aufbau einer nachhaltigen Trinkwasser- und Sanitärversorgung in Tigray zu sammeln — und zu zahlreichen weiteren Projekten von unserem Radiorebell-Podcast über die Buchfortsetzung “Chaos auf Augenhöhe” bis zu meinem Physikstudium an der ETH Zürich, für das ich seit 2024 acht Reisestunden von zuhause entfernt an die absoluten Grenzen des für mich Machbaren gehe.

Da ich meinem 23. Chromosomensatz keine größere persönliche Bedeutung zumesse als meinen anderen 22, dürft ihr mich gerne mit beliebigen Pronomen eurer Wahl ansprechen.

Wenn ihr meinen Alltag verfolgen möchtet, folgt gerne auf Instagram oder Bluesky. Wenn ihr mehr über meine Forschungsarbeiten aus der Schulzeit erfahren wollt, schaut hier vorbei. Alle Informationen zur Spendenkampagne in Tigray findet ihr hier. Ansonsten wünsche ich viel Spaß auf unserer Website.

Bei Fragen schreibt mir gerne über kontakt@wochenendrebell.de. Ich lese alles, Lob und Kritik nehme ich zu Kenntnis, bei Fragen versuche ich zu antworten, bitte aber um Verständnis dafür, dass es etwas dauern kann. Es gibt eine Menge zutun.

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48 Comments

  • Jasmin
    Jasmin

    Danke für den Film und die Aufklärung. Ich hab ihn erst sehr spät gesehen nachdem meine Tochter mit 15, Vor einem halben Jahr, ihre Diagnose erhalten hat. Uns hat jahrelang keiner ernst genommen, niemand wusste wies ihr geht und worunter sie leidet. Sie war mit sich selbst nicht im Reinen. Nur wir als Eltern kannten das unmaskierte Gesicht und wurden vom den Leuten die uns helfen sollten für blöd verkauft.
    und hilflos und verzweifelt belächelt. Auch heute noch. Der Film hat mich so zu Tränen gerührt und ich hab mich zum ersten Mal verstanden gefühlt. Danke! Dank dir verstehe ich was meine Augen sehen, was meine Tochter fühlt und wie ich umdenken muss. Vorallem auch, dass es real ist und vollkommen in Ordnung!

    Antworten
  • Frank

    Hallo, ich bin selbst Autist und eher eine Mischung aus dem im Film gezeigten Jason sowie dem im Film gezeigten Vater Mirko.
    Das Buch habe ich nicht gelesen. Den Film hingegen habe ich derzeit [14] mal gesehen und finde ihn ziemlich genial, nicht zuletzt, weil ich mich extrem in den beiden genannten Darstellern wiederfinden kann, auch wenn ich ein vollkommen anderes Talent und Spezialinteresse (Psychoanalytik) als Jason habe.
    Dass weder das finale Buch noch der Film die tatsächliche Realität zeigen, finde ich bedauerlich, aber nachvollziehbar. Wie nah liegt denn der Film an der Realität, wenn man es prozentual schätzen würde?
    Ich bin mir sicher, dass man noch einiges von Jason hören oder lesen wird, zumindest im Bereich Astro-Physik.
    Hocheffiziente Grüße und alles Gute für Euch

    Antworten
  • Cinderella
    Cinderella

    Hallo Jason,
    habe gestern deinen Film mit meiner Tochter und meinem Freund geguckt. Ich war so gefesselt und habe einiges über Autismus gelernt. Ich werde mir auch dein Buch kaufen .
    Ich danke dir von Herzen das du uns alle teilhaben gelassen hast an deiner Geschichte.
    Pass auf dich auf. Grüße an deine Eltern , Schwester und Großeltern 🍀
    Ganz ganz liebe Grüße aus Bayern Cinderella

    Antworten
  • Martina
    Martina

    Hallo Jason und Mirco,
    ich wollte euch beglückwünschen und danken, dass ihr zunächst so ehrlich und inspirierend euer Leben in einem Buch beschrieben habt und später auch verfilmen liest. Besonders schön fand ich, dass wir Menschen, die eigentlich keine richtige Erfahrung mit Autismus hatten, eure Perspektive sehen konnten. Ihr beiden und eigentlich eure ganze Familie haben mich sehr beeindruckt. Ich komme aus Kroatien und meine beste Freundin vor kurzem auch erfahren, dass ihr Sohn an Autismus leidet. Sie ist eine leidenschaftliche Leserin und ich wollte ihr gerne euer Buch auf Englisch schenken. Ich finde es nämlich vor allem schön wie ihr beiden schildert, dass man sehr gut ein schönes und erfülltes Leben „trotz /mit) Autismus haben kann. Ich glaube, dass viele Eltern sehr besorgt sind wenn sie die diese Diagnose hören und sich sehr viel Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen. Alle Eltern möchten letztendlich, dass ihre Kinder glücklich im Leben werden. Deswegen finde ich es ja so schön, dass Jason uns allen ganz ehrlich seine Perspektive schildert und zeigt dass man sehr wohl mit Autismus ein erfülltes Leben führen kann und ein ganz tolles Mitglied der Gesellschaft sein kann.
    Gibt es euer Buch denn auch auf Englisch übersetzt zu kaufen? Ich habe im Internet gesucht, aber leider nichts gefunden. Ich bin mir sicher, dass es auch im internationalen Raum gerne gelesen werden würde.
    Vielen Dank,
    mit lieben Grüßen
    Martina

    Antworten
    • Mirco

      Hallo Martina,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.

      Nein, das Buch gibt es noch nicht auf englisch, aber vielleicht tut sich da noch etwas im Zuge des US-Remakes.
      Das Buch enthält dann ja doch einiges an Fußball Lokalkolorit. Das ist für ausländische Verlage meist nicht sehr interessant. Jason arbeitet aber aktuell an einer englischsprachigen Webseite. Da wird seine Perspektive rund um Autismus sicherlich eine große Rolle spielen.

      Liebe Grüße
      Mirco

      Antworten
  • Christin
    Christin

    Lieber Jason, lieber Mirco,

    mein Mann und ich möchten euch sagen, wie sehr uns euer Film berührt hat. Es ist schön zu sehen, wie ihr gemeinsam durchs Leben geht und dabei so authentisch bleibt. Wie wertvoll, so eine so tolle Familie zu haben. Wir haben selbst zwei Söhne, und einer davon ist auch sehr besonders – er fordert viel Geduld und Nerven, aber wir geben jeden Tag unser Bestes, um für ihn da zu sein. Euer Film hat mir geholfen, unseren Sohn nich besser zu verstehen.. PS: Dein Wissen ist wirklich beeindruckend – danke, dass du deine/ihr eure Geschichte mit uns teilst/teilt.

    Alles Liebe, Christin

    Antworten
    • Mirco

      Hallo Christin, vielen Dank für dein nettes Feedback. Das freut uns wirklich sehr!

      Antworten
  • Frank Mülstroh
    Frank Mülstroh

    Hallo ihr beiden ich habe gerade den Film gesehen und wollte mal fragen wie viele Stadien ihr mittlerweile gesehen habt. Ich wohne in Bamberg und hier gibt es die Eintracht . Habt ihr die schon gesehen ???Wünsche euch ein schönes Wochenende

    Antworten
  • UnJi
    UnJi

    Hallo Jason und Mirco,

    vielen Dank für das Teilen eurer Geschichte!
    Ich bin selbst spätdiagnostizierte Autistin und habe eine Tochter (12), die auf dem Spektrum ist.
    Krieg im Kopf kennen wir sehr gut! Das ist eine super gute Beschreibung dafür. Als meine Tochter 6 Jahre alt war, konnte sie einmal während eines Meltdowns mit gepresster Stimme mit uns kommunizieren und während ihrer Wut in knappen Worten mitteilen, dass sie gerade keine Kontrolle darüber hat – das war für uns ein Schlüsselmoment.
    Ich kann mich an meine eigene Kindheit nicht mehr gut erinnern, weiß aber noch, dass damals vieles richtig schwierig für mich gewesen ist. Sobald ich erwachsen war und alles selbst wählen konnte, wurde es für mich leichter.

    Eine Sache noch zum Film, die mir keine Ruhe lässt:
    Die Szene auf der öffentlichen, dreckigen Toilette in Lettland: Der Rucksack ist ins Klo gefallen! Als ich das gesehen habe, zog sich in mir alles zusammen! Und in der nächsten Szene hast du, Jason, den Rucksack einfach so wieder auf dem Rücken. Das kriege ich gedanklich absolut nicht zusammen. War das wirklich so oder wenn nicht: wäre es anders gelaufen?

    Antworten
    • Mirco

      Hi, vielen Dank für deinen Kommentar. Nein, der Rucksack landete in der Realität nicht im Siff. Insgesamt ist die Szene zwar passiert, aber leicht anders und an einem anderen Ort. Falls du das Buch nicht lesen magst, aber wissen willst, wie das genau war, dann schick uns gerne eine Mail an wochenendrebell@wochenendrebell.de. Dann sende ich dir den Auszug aus dem Buch, wie es wirklich war. Liebe Grüße Mirco

      Antworten
  • Anonym
    Anonym

    Hey Jason
    ich hab heute mit meinem Sohn den Film Wochenendrebellen geschaut.
    Wir als Hertha Fans fragen uns würdest du unserer alten Dame nochmal eine Chance geben wenn wir unser neues bzw eigenes Stadion haben?

    Antworten
    • Mirco

      Hi, die Verweigerung ins Oly zu gehen gab es in der Realität so nicht, sollte aber Jasons sehr frühe politische EInstellung widerspiegeln. Es ist gemeinsam mit dem Millerntor sogar, dass STadion, wo wir bisher am häufigsten waren. Liebe Grüße Mirco

      Antworten
  • Nicole
    Nicole

    Hallo Jason , hallo Mirco ,

    Ich habe euren Film vor etwa 1 Stunde geschaut. Vor ca. 5 Jahren war ich Nanni von 2/4 Kindern bei einer Patchworkfamilie., wobei die anderen beiden alle 10 Tage mit von der Partie waren. Die anderen beiden er damals 6 Jahre und die Schwester war damals 2 Jahre alt. Als ich die beiden kennenlernte viel mir sofort auf das der Junge Mann nicht war wie andere Kinder in seinem Alter. (Ich bin selber Mutter von 4 Kindern) daher ist es mir sofort aufgefallen das er anders tickt, was mich aber nicht abgehalten hat mich auf ihn einzulassen und mich auf ihn einzulassen und seine Strukturen kennenzulernen.
    Leider , leider hat seine Mama sein anders sein zwar gesehen aber wollte es sich nicht eingestehen und nicht für wahrhaben das er ist wie er ist😢
    Der junge Mann liebt bis heute Eisenbahnen, er ist in seinem Element und dieses ist auch sein Rückzugsort in seinem Zimmer. Mein Versuch war es der Mama die Augen zu öffnen das er ein Autist ist, sie möchte sich doch bitte drum kümmern das er dementsprechende Hilfe zur Seite bekommt.

    Wenn ich ab 12 Uhr bei denen eingetroffen bin , habe ich erst einmal das gekocht was er gerne gegessen hat , es musste wie bei dir getrennt liegen (nicht das was sie vorgeschrieben hat,was es zu essen geben soll) So bin ich schnell mit ihm warm geworden und wir haben Freundschaft geschlossen und Regeln beider Seiten eingehalten . Klar gab es mal hier und da kleine Diskussionen , die mich an die Grenzen gebracht haben , aber ich habe nicht aufgegeben. Denn Er ist mir in dieser Zeit sehr wichtig geworden und er hat mein Herz erobert. Wenn dann das Wochenende wieder vorbei war ….. fingen wir am Montag wieder von vorne an. Es war eine Herausforderung , die er und ich aber schnell wieder gemeistert haben. Als Corona anfing brauchte die Mama mich nicht mehr ….zwei Jahre war ich seine Bezugsperson die sich ihn ihm hineinversetzt hat um ihn zu verstehen und ihn so lieb zu haben wie er ist.
    In eurem Film habe ich mich hineinversetzen und kann mir stolz auf die Schulter klopfen ,das ich die zwei Jahre wo ich an seiner Seite sein durfte gut mit ihm gemeistert habe.

    Vielen lieben Dank
    Liebe Grüße an deine Eltern und Großeltern das sie dich nicht aufgegeben haben und dir zur seite stehen.

    Antworten
    • Christin
      Christin

      😭 Danke für das Teilen, ihrer Geschichte. Sie haben das Herz am rechten Fleck, schade das seine Mama ihn nicht so akzeptieren kann, wie er ist. Umso schöner zu lesen, dass sie ihn so lange unterstützen konnten. Alles Liebe für sie.

      Antworten
    • Mirco

      Hallo Nicole, vielen lieben Dank fürs Teilen deiner Geschichte.

      Antworten
  • Ifigeneia
    Ifigeneia

    Hallo Jason und Mirco, ich habe erst heute von euch erfahren und bin fasziniert von euer Geschichte. Ich bin selbst Autistin und wollte ein großes Lob vor allem an Mirco aussprechen, dass er sich so sehr für seinen Sohn engagiert. Bei mir wurde das „Asperger–Syndrom“ bereits in der 3. Klasse von Lehrern vermutet – leider wurde dies aufgrund der Ignoranz meiner Eltern zu der Zeit nicht untersucht. Ich bin erst zufällig mit 18 1/2 Jahren nach Vorschlag meiner Psychologin untersucht und diagnostiziert worden. Heute bin ich 21 Jahre alt und studiere seit fast 2 Jahren. Wenn ich so lese, welche Nachteilsausgleiche Jason mit seiner frühen Diagnose kriegen konnte, bin ich etwas traurig, dass es bei mir nicht so gewesen ist – meine Schulzeit und Lebenserfahrungen waren insgesamt sehr anstrengend. Daher bin ich umso glücklicher darüber, dass es schicksalhaft doch noch zu meiner Diagnose gekommen ist und ich auch zu meinen Abiturklausuren wenigstens ein bisschen von meinen Nachteilsausgleichen profitieren konnte.

    Es ist schön zu sehen, dass eure Geschichte für etwas Aufmerksamkeit zum Thema gesorgt hat und ich hoffe sehr, dass auch zukünftige Eltern möglichst früh eine Diagnostik in Betracht ziehen. Das kann definitiv Leben retten. Für mich war es spät, aber verhältnismäßig noch früh genug, wofür ich auch wiederum dankbar bin. Ich wünsche Jason viel Erfolg im Studium und ich hoffe dass wir alle die Welt verbessern können.

    Antworten
  • Juri
    Juri

    Hallo Jason,
    vielen lieben Dank für das Teilen deiner Geschichte, deiner Erlebnisse. Auch ich habe soeben den Film gesehen.
    Ich bin ein junger Vater eines Asperger-Autisten, er ist 5. Ich freue mich auf viele Spannende Erlebnisse, denn auch er hat eine ganz spezielle Interesse.
    Alles Gute dir und deiner Familie. 🙂

    Antworten
    • Mirco

      Hallo Juri,

      besser spät als nie, daher erst einmal vielen Dank für deine Nachricht. Vorfreuede ist diesbezüglich sicherlich ein guter Ratgeber für spannende und anstrengende Zeiten. Ich wünsche Dir und deinem Sohn viel Spaß und tolle Abenteuer.

      Antworten
  • Tanja Wagenhofer
    Tanja Wagenhofer

    Hallo Jason!

    Auch bei unserem Sohn wurde im Kindergartenalter eine Diagnose aus dem Autismusspektrum festgestellt. Ich bin selbst Krankenschwester und wir haben schon ganz früh bemerkt, dass unser Jan besonders ist 🤗 heute ist Jan 8 Jahre alt und fordert uns täglich neu heraus…aber er ist einfach toll so wie er ist und wir erfahren so viel Gutes mit und durch ihn.
    Mein Mann, mein großer Sohn und ich haben uns gestern erstmals Wochenendrebellen angesehen und wir waren alle drei völlig berührt und konnten uns und vor allem Jan in so vielen Situationen wiedererkennen 🫶 eure Geschichte macht so viel Mut und zeigt, was man alles schaffen kann! Du bist ein großartiger junger Mann mit einer tollen Familie. Jan’s Spezialgebiet sind Glocken und somit reisen wir durch ganz Österreich und besichtigen Kirchen und Glocken aller Art 🔔😊 und bei jedem Urlaub im Ausland natürlich auch…ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin alles Liebe und danke, dass du uns an deiner Geschichte teilhaben lässt!
    Liebe Grüße Tanja

    Antworten
    • Mirco

      Hallo Tanja,

      hier kehrt ein wenig Ruhe ein, also endlich Zeit deinen Kommentar zu beantworten.
      Glocken?! Sehr cool. Neulich erst jemanden kennengelernt, die mit ihrer Mama durch Deutschland reist um sich Feuerwehrstationen anzuschauen, aber Glocken sind natürlich auch nicht zu verachten. Passt auch euch auf. Alles Gute Mirco (Sorry, Jason ist in der Uni gefesselt. 😉 )

      Antworten
  • Amir
    Amir

    Hallo Jason,
    ich habe den Film bereits letzte Nacht auf einem sogenannten deutschen Filmfestival in Polen gesehen. Als junger Arzt habe ich viel über deine Situation durch den Film gelernt und weiß, dass dieser Film eine große Rolle in meiner Beziehung zu meinen zukünftigen Patientinnen und Patienten in einer solchen besonderen Situation spielen wird. Vielen Dank, und ich wünsche dir alles Gute!
    Grüße von einem iranischen Fan

    Antworten
    • Mirco

      Hallo Amir, ich bereue es sehr deine Nachricht erst jetzt gelesen zu haben. Vielen Dank für das tolle Feedback. Das freut uns wirklich sehr. Vielleicht kommen wir dich mal besuchen. Im Iran goibt es doch sicherlich auch ein paar sehenswerte Stadien? Liebe Grüße
      Mirco (Jason ist in Zürich an der Uni voll eingebunden und kann daher nicht selbst antworten.

      Antworten
  • Alina
    Alina

    Hallo Jason,
    ich habe euch beiden zwei längere Mails geschrieben (dir seperat, weil ich gemerkt habe, dass ich dich in meiner ersten Mail eigentlich gar nicht angesprochen habe) und wollte wissen, ob sie dich/euch erreicht hat und wann ich ungefähr mit einer Antwort rechnen kann. Außerdem wollte ich meine Frage, wieso du jetzt schon studierst, zurücknehmen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt gerade die Beschreibung deines Buches “(T)raumschiff Erde” gelesen und dachte, die Altersangabe “16” sei aktuell.
    Je mehr ich von dir lese und höre, desto sympathischer wirst du mir und desto mehr bewundere ich dich für dein Wissen im Bereich von Physik und Chaostheorie!

    Antworten
  • Lea-Sophie
    Lea-Sophie

    Hi Jason,

    Der Film ist voll cool wir haben ihn mit der Schule angesehen der Hammer,
    Danke 🙂

    Liebe Grüße Lea-Sophie

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hi Lea-Sophie,

      sorry für die späte Antwort, war echt viel zutun. Es freut mich echt, dass dir der Film gefallen hat und du sogar mit deiner Schule dort warst. Sehr, sehr gerne, es war mir eine Freude, daran mitzuwirken. 🙂

      Liebe, wochenendrebellische Grüße
      Jason

      Antworten
  • Leo Ventura
    Leo Ventura

    Hallo Jason, ich kann kein Deutsch, daher könnte der Text nach der Verwendung von Google Translate etwas verwirrend sein. Ich bin Elektroingenieur, aber ich bin derzeit Programmierer und ich bin ein großer Fan von Fußballfilmen und vor ein paar Monaten habe ich die Herkunft eines Songs aus dem Guitar Hero der Sportfreunde Stiller recherchiert, der “’54, ’74, ’90, 2010” und plötzlich habe ich deinen Film gefunden, als ich Youtube durchstöbert habe und ich muss sagen, dass ich von deiner Geschichte gefesselt war. Und deine Leidenschaft als Fußballfan hat mich berührt. Die Wahrheit ist, dass ich mich gerne mit Ihnen in Verbindung setzen würde, damit wir uns unterhalten und Ihnen viele Fragen stellen können. Haben Sie ein soziales Netzwerk oder Medium, in dem ich Sie kontaktieren kann?

    Grüße aus Mexiko

    Antworten
    • Mirco

      Hey Leo, sorry for the very late reply. To get in touch, please send us your email address at wochenendrebell@wochenendrebell.de. Then we can arrange a time for a call.

      Antworten
    • Jörg
      Jörg

      Hallo Jason
      Wir haben heute deine Geschichte gesehen. Sind tief beeindruckt über deinen Weg, welchen du und dein Vater gegangen sind.
      Wenn ihr mal in die Schweiz kommt, laden wir euch herzlichst zu einem Spiel unseres Lieblingsvereins dem FC Luzern eine.
      Liebe Grüsse aus der Schweiz Steffi, Kevin und Jörg

      Antworten
      • Mirco

        Hallo Jörg, vielen Dank für dein Feedback. Jason ist ja bereits seit einiger Zeit mehr in der Schweiz als in Deutschland, so dass wir sicherlich demnächst auch den ein oder anderen Schweizer Verein in Angriff nehmen werden. In Luzern hat Jason neulich erst das EM-Spiel Polen-Dänemark mit seiner Mum und seiner Schwester geschaut.Liebe Grüße auch an Steffi und Kevin.

        Antworten
  • Antje N.
    Antje N.

    Hallo Jason,

    mich hat der Film heute sehr berührt und ich habe in vielen Kleinigkeiten, wie z.B. ein nervöses “Abchecken” der Umgebung, Geräusche anders wahrnehmen oder “Wie spät ist es? … Wie spät genau?” unseren 7-jährigen Frederik wieder erkannt. Er hat auch ASS (noch nicht final diagnostiziert), vermutlich irgendwo am “Anfang” des breiten Spektrums. Aber auch wir stoßen immer wieder auf Unverständnis, wenn er anders reagiert als es “die Norm” ist, z.B. bei Kleinigkeiten wie Hallo sagen, flexibel reagieren u.a. Mit viel Energie konnten wir es schaffen ihm, ab Schultag 1 einen Schulbegleiter zu organisieren. Hattest du in deiner Schulzeit eigentlich auch Unterstützung (außer deiner Eltern) wie Schulbegleiter, Ergo, …?

    Auch wenn Fußball so gar nicht zu uns gehört 😀 werde ich vielen Personen in unserem Umfeld deinen Film empfehlen, um das Verständnis für Kinder wie Frederik und Erwachsene wie jetzt du zu verbessern. Menschen mit Autismus müssen in der Welt klar kommen aber nicht sie müssen sich ständig anpassen, sondern die Welt herum muss einen guten Rahmen schaffen. Danke, dass deine Lebensgeschichte in Buch und Film ein Stück dazu beiträgt, zu verstehen und zu helfen! ❤️

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hallo,

      das tut gut zu lesen. 🙂 Das Unverständnis kommt mir tatsächlich sehr bekannt vor, bei mir war es lange “Danke”, das ich verweigert habe, was oft zu Problemen geführt hat und als sehr unhöflich wahrgenommen wurde.

      Ich hatte eine Schulassistenz während der gesamten Grundschulzeit, die mir bspw. beim Schuhebinden im Sportunterricht helfen, aber auch die Lehrerin insgesamt entlasten sollte, damit auf meine Bedürfnisse eingegangen werden kann. Ergotherapie und Logopädie hatte ich auch zeitweise. Bei Ergotherapie ging es vor allem um Feinmotorik und meine Stifthaltung. Da meine Schrift aber eigentlich ziemlich schön ist und ich keine Probleme mit dem Schreiben habe, fand ich es irgendwann unnötig, mir eine andere Stifthaltung anzugewöhnen, und habe aufgehört.

      Empfehlungen für den Film freuen uns natürlich immer sehr (WER-Faktor!:)). Ich denke nämlich auch, dass er Ableismus bekämpfen kann, dass er Autist*innen vielleicht eine Identifikationsmöglichkeit gibt und anderen Menschen ermöglicht, empathischer mit Autist*innen umzugehen und die Erwartungshaltung an eine “Anpassung” aufzugeben. Zumindest einigen. Damit wäre dann ganz sicher auch Autist*innen geholfen.

      Alles Gute an Frederik und euch!

      Antworten
  • Corinna
    Corinna

    Hallo Jason,

    ich habe ebenfalls den Film zu deiner Lebensgeschichte gesehen. Erst einmal vielen Dank für die Einblicke, die du uns dadurch in deine eigene Biographie ermöglicht hast. Ich bin seit ein paar Jahren Lehrerin und habe durch meine Schulzeit selbst Erfahrungen mit Menschen sammeln dürfen, die eine Autismus-Spektrum-Störung haben. Grundsätzlich kann man natürlich sagen, dass diese Störung sich bei jedem ganz unterschiedlich äußert und unterschiedlich ausgeprägt ist. Mich würde aber interessieren, was dir in der Schule geholfen hat, den normalen Alltag zu bewältigen. Was kann ich als Lehrerin tun, um es Kinder mit Autismus zu erleichtern, am Unterricht gewinnbringend teilzunehmen und sie bestmöglich zu integrieren und zu fördern?

    Liebe Grüße,
    Corinna

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hallo Corinna,

      das habe ich sehr gern gemacht. 🙂

      Mir hat in der Schule vor allem geholfen, wie ernst meine Klassenlehrerin jedes Anliegen genommen hat, mit dem ich zu ihr gekommen bin und wie unkompliziert sie geholfen hat. Wenn es ein Problem gab, wurde nie zuerst hinterfragt, ob ich das nicht einfach aushalten oder mich irgendwie anpassen könne, sondern es war klar: In dem Moment, in dem ich es als Problem wahrnehme, ist es auch eins. Etwa nachdem ich jemanden mit einem Schienbeintritt zu Fall gebracht habe, nachdem er mich auf dem Weg zum Jackenständer (wohl versehentlich) angerempelt hat. Ich durfte meine Jacke dann einfach mit zum Platz nehmen.

      Oft bin ich mit einem Problem und dann auch direkt einem Lösungsvorschlag zu ihr gekommen: Ich durfte in den Pausen im Klassenzimmer bleiben, hatte einen festen und unveränderlichen Sitzplatz im Klassenzimmer und der Sport-Umkleidekabine. Von Gruppenarbeiten und allem, was im Sportunterricht Berührung erfordert, war ich befreit.

      Direkte und unkomplizierte Kommunikation (die natürlich nicht allen Autist*innen möglich ist) war hier der Schlüssel. Meine Wahrnehmung war das, was zählt. Umgekehrt wurde z.B. auch kein Druck ausgeübt, mich zu integrieren, wenn ich gar keine Kontakte knüpfen wollte. Dass etwas “immer so ist” oder “dazu gehört”, war nie ein Argument.

      Ich hoffe, ich konnte helfen.

      Liebe Grüße
      Jason

      Antworten
  • Celia
    Celia

    Hallo Jason.
    Ich bin ein Mittelschullehrer für Sonderpädagogik aus Taiwan.
    Ich weiß nicht, ob Sie von Taiwan gehört haben?
    Da ich kein Deutsch spreche, können die Sätze nach der Verwendung von Google Translate etwas unklar sein.

    Ich habe Ihren Film vor zwei Wochen gesehen und er hat mir sehr, sehr gut gefallen und war sehr berührt. Mit meiner Familie im Zug zu reisen ist für mich eine sehr glückliche Sache und erinnert mich auch daran, mehr Zeit und Aufmerksamkeit mit meiner Familie zu verbringen.

    Vielen Dank für diese Arbeit und vielen Dank! Gib mir meine besten Wünsche.

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hallo,

      es freut mich sehr, dass Dir der Film “Wochenendrebellen” gefallen und dich berührt hat! Ich habe sehr gerne an ihm gearbeitet. 🙂
      Ich finde es auch schön, dass Dir das Reisen mit dem Zug auch so sehr Freude bereitet, wie mir. Ich würde ja gerne mal in Taiwan Zug fahren – vielleicht eines Tages.

      Wochenendrebellische Grüße nach Taiwan
      Jason

      Antworten
  • Katrin
    Katrin

    Hallo Jason,
    ich habe gerade mit einem Freund den Film geschaut und habe mich in vielen Aspekten reflektiert und emotional berührt gefühlt. Danke dafür!

    Aus Interesse wollte ich fragen, wie deine Einstellung zum Begriff “Aspergers” ist, wie er noch im Film verwendet wird. Eventuell auch nur in den frühen Kindheitsszenen, die dann auch einen älteren Umgang mit dem Begriff darstellen. Da ich den Film jetzt nur einmal gesehen hab, bin ich mir da nicht so sicher.
    Der Begriff erfährt auf jeden Fall aktuell viel Gegenwind durch seine Nazi-Wurzeln und wird immer mehr durch eine breitere Anwendung des Begriffs Autismus-Spektrum-Störung ersetzt.
    Ich wäre da an deiner Meinung interessiert!

    Danke und viele Grüße aus Augsburg,
    Katrin

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hi Katrin,
      freut mich, dass der Film so auf dich gewirkt hat. Sehr gerne! 🙂
      Deine Frage ist sehr wichtig! “Asperger-Syndrom” ist eine veraltete und wissenschaftliche unhaltbare Bezeichnung. Wie du richtig gesagt hast, wurde sie im offiziellen Klassifikationssystem der WHO durch “Autismus-Spektrum-Störung” ersetzt, da die vermeintlichen Subtypen nicht existieren. Sie sind eine von neurotypischen Menschen erfundene und, wie du ebenfalls erwähnt hast, auf den NS zurückgehende Kategorisierung nach Nützlichkeit und Funktionalität. Daher nutzen wir den Begriff nicht.
      Im Film fällt er lediglich einmal im “Flashback” der Diagnoseszene, und zwar weil er im Diagnosegespräch 2009 in der Realität genau so gefallen ist. Zur Klarstellung wird in den Einspielern am Ende erwähnt, dass Autismus als Spektrum beschrieben wird.

      Wochenendrebellische Grüße
      Jason

      Antworten
  • Oliver
    Oliver

    Hallo Jason,

    ich würde gerne wissen, was bei Borussia Mönchengladbach dazu geführt hat, daß die Borussia nicht dein Lieblingsverein wurde?
    Viele Grüße Oliver

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hallo Oliver,
      der Besuch bei Borussia Mönchengladbach (gegen Hoffenheim, das weiß ich noch) war eine unserer ersten Stadionreisen überhaupt, ganz am Anfang als ich sechs oder sieben war. Daher sind meine Erinnerungen sehr blass. Ich denke, Mönchengladbach hat einen Spielerkreis gemacht – die Maskottchen-Regel gab es damals noch nicht.

      Antworten
  • Christian Lierenfeld
    Christian Lierenfeld

    Hallo Jason , ich möchte dir und deinem Papsi für den wunderbaren Film danken. Autisten haben in ihrem Leben feste Abläufe. Und sehr häufig , wie m Film , ” Krieg im Kopf “. Das gilt auch für mich und meine Tochter. Im Film auf der DVD habe ich mir bewusst den Bus und die Umgebung angeschaut. Ich wohne ganz in der Nähe, und deshalb berührt mich der Film besonders. Ein besonderer Moment für mich ist immer wieder der Satz ” Ich will auf die SÜD ” . Und dann die Szenen im schönsten Stadion der Welt. Wir sind BVB Fans. Nochmals Danke und hoffentlich findest du deinen Lieblingsverein…..wobei man vielleicht auch mal auf seinen Herzschlag hören sollte ( BVB )

    Antworten
  • Noah
    Noah

    Hi Jason,

    hast du eigentlich auch eine eigene “Wochenendrebell-“E-Mail-Adresse oder muss man an die allgemeine E-Mail-Adresse wochenendrebell@wochenendrebell.de schreiben, wenn man dich kontaktieren möchte?

    Viele Grüße aus dem Internat” Carpe Diem” in Bad Neuenahr

    Noah

    Antworten
  • Luka
    Luka

    Hi!

    Tolle Sache!
    Kann man von dir ein Autogramm erwerben oder zugeschickt bekommen?

    Gruß
    Lukas

    Antworten
  • Enrico
    Enrico

    Hallo Jason, ich war mit meiner Tochter heute in deinem Film und war hin und weg. Erstens, weil ich Lehrer bin und bin uns auch Kinder mit Autismus lernen. Viele haben einen Einzelfallhelfer, was die Arbeit erleichtert. Deine Erklärung mit Krieg im Kopf beschreibt es sehr gut.
    Zweitens bin ich Fußballfan seit 40 Jahren und meine Tochter jetzt auch. Warst du schon in Cottbus bei einem Spiel? Da ist mein Lieblingsverein, zwar Energie Cottbus.
    Wenn nicht, schau mal vorbei, Stimmung mega. Zwar 4.Liga, zusammen mit Babelsberg.

    Antworten
    • Jason
      Jason

      Hallo! Das ist echt schön zu lesen, besonders dass dir die Metapher “Krieg im Kopf” gefällt. Bei Energie Cottbus waren wir 2013, gegen Papsis Lieblingsverein Fortuna Düsseldorf. Stimmung war echt toll, Papsi hat hier ein bisschen dazu geschrieben: https://wochenendrebell.de/stadion-der-freundschaft/suche-lieblingsfussballverein/

      Antworten
    • Sandra
      Sandra

      Hallo Jason, ich bin so eine Einzelfallhelferin. Ich arbeite an einer Schule für Kinder mit geistiger Entwicklung. Der Schüler den ich begleite ist nonverbal. Wir kennen uns seit seinem letzten Kitajahr. Inzwischen sind wir in der 3. Klasse und verstehen uns ganz gut. Ich hoffe auf noch viele weitere gemeinsame Jahre mit ihm. Ich würde den Film “Wochenendrebellen “zur Pflicht für alle die machen, die mit Autisten zu tun haben. Das war ein echt top Film. Dankeschön

      Antworten
  • Heike
    Heike

    Hi Jason, ich war gestern im Film, er hat mir gut gefallen. Natürlich hat er mir auch deswegen gut gefallen, da ich wir uns ja im Zug von Genf Richtung Köln darüber unterhalten hatten…
    Und eben habe ich Bayern gegen Kopenhagen gesehen und mich gefragt, ob Du Kopenhagen als Verein schon ausgetestet hast…

    Viele Grüße aus Düsseldorf, Heike vom Protestcamp in Genf

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