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well:fair | Für nachhaltige Wasserversorgung in Ostafrika

Wie wir die Welt besser und gerechter machen werden

Plakette auf einem Brunnen: "You´ll never walk alone – Wochenendrebellen #1"

Als ich begriff, dass saubereres Wasser nicht für alle Menschen selbstverständlich ist, war ich acht Jahre alt. Es war auch das erste Mal, dass ich mich daran erinnere, mich wirklich für etwas geschämt zu haben. 2014 wurde ich zum ersten Mal bewusst mit dem Tod konfrontiert, was mich ins Nachdenken brachte: Mir wurde klar, dass die Aufgaben, die meine Eltern für mich übernehmen, zeitlich begrenzt sind. Papsi wollte mich trösten und versprach mir, die Welt werde eine bessere sein, bis er einmal nicht mehr da ist.Papsi und seine Versprechen. Tse. Nun ja, ich helfe ihm, denn versprochen ist versprochen.

Deshalb unterstützen wir die well:fair Stiftung, um Menschen eine nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung zu ermöglichen und die Welt gerechter und damit auch besser zu machen! Auf dieser Seite möchten wir unseren Plan und die Arbeit der Stiftung vorstellen, transparent erklären, warum wir was tun und wie die Resultate aussehen. Wir freuen uns über dein Interesse!

Was schon geschafft ist

Eine Übersicht über die Projekte, die wir bisher verwirklichen konnten

785

Menschen

konnten wir bisher erreichen. Bleiben noch 771 Millionen. Es gibt viel zutun. In diesen Gemeinden konnten wir den Menschen mit eurer Hilfe eine nachhaltige Trinkwasserversorgung finanzieren:

Unser Plan

Wie wir helfen wollen, die Wasserkrise in Ostafrika zu beenden

Weltweit haben immer noch rund 770 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer einfachen Trinkwasserversorgung und etwa 1,5 Milliarden Menschen keine grundlegenden Sanitäranlagen. Jeden Tag sterben rund 800 Kinder an Durchfallerkrankungen, weil ihr Wasser verschmutzt ist und saubere Toiletten fehlen. Unsere Priorität ist, das nachhaltig zu ändern. Deshalb unterstützen wir well:fair mit einer Spendenaktion, bei denen 100% der Gelder direkt in Trinkwasserversorgung und Sanitäranlagen in Ostafrika fließen.

Spendengelder und Honorare Einnahmen der Lesereise 2017-2019
Wir waren mit unserem Buch auf Lesereise. Dabei verzichteten wir auf Honorare und trugen die Kosten für Anreise und Übernachtung selbst. Die Veranstalter nahmen keinen Eintritt und baten stattdessen um Spenden. Auf 50+ Lesungen sind ca. 30.000 € Spenden zusammengekommen.
5€ pro Buch Einnahmen von "Chaos auf Augenhöhe"
Die erste Auflage des zweiten Wochenendrebellen-Bandes "Chaos auf Augenhöhe" haben wir in einer Crowdfunding-Kampagne veröffentlicht. Dabei gingen pro Buch fünf Euro an well:fair für die nachhaltige Wasser- und Sanitärversorgung in Äthiopien. 4485 € landeten so im Spendentopf.
1 € bis +5000€ Spenden von Zuhörern & Lesern
Die größte Summe kommt zusammen über all die Menschen die wir um Support gebeten haben oder die einfach das Bedürfnis hatten die gute Arbeit der Stiftung zu unterstützen.

Transparenzhinweis: Hier stand über einen langen Zeitraum, dass wir auch einen Drittel des Gewinns der gegründeten Wochenendrebellen Gbr spenden werden.Da muss Papsi leider zurückrudern. Das gestaltet sich nicht so einfach. Wir suchen nach Alternativen.

Warum Wasser?

Wie der Blaue Planet in die Wasserkrise rutschen konnte

Teil des Ziels ist die Vermeidung aller vermeidbarer Todesfälle von Kindern U5 mit einer Sterblichkeit von höchstens 25/100.000 und die Beendigung zahlreicher u.a. durch schmutziges Wasser verursachter Epidemien, etwa Cholera, Hepatitis und Dracontiasis. Dafür braucht es sauberes Trinkwasser.

Ziel ist bedingungslos kostenlose primäre und sekundäre Bildung für alle Kinder auf der Welt bis 2030. Dafür müssen sie jedoch zunächst davon entbunden werden, einen Großteil des Tages schwere Wasserkanister von Kilometer entfernten Quellen (oft eher Tümpeln) zu schleppen.

Ziel ist die Beendigung jeder Form von Diskriminierung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Besonders menstruierende Personen können ohne Sanitäranlagen nicht zur Schule und bleiben dadurch auch ihr Leben lang vulnerabel für Ausbeutung. Es braucht also Brunnen und Sanitäranlagen!

Teil des Ziels ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und hygienischen Sanitäranlagen für alle Menschen bis 2030, um offenen Stuhlgang vollständig zu beenden, sowie die Restauration von Wasser-Ökosystemen. Daran werden wir voraussichtlich scheitern.

Wasser ist eine polare chemische Verbindung aus zwei Wasserstoff-Atomen, die in einem Winkel von 104,45° zueinander an einem Sauerstoff-Atom angewinkelt sind. Das hohe Dipolmoment von 6,18*10-30 Coulombmetern macht es zu einem perfekten Lösungsmittel, durch die große Viskosität von 1,0019 Millipascalsekunden und Dichte von 0,998 g/cm3 eignet es sich auch als Transportmittel für Nährstoffe, Botenstoffe und Abfallprodukte. Kurz: Die chemischen Eigenschaften des Wassers machen es zum unverzichtbaren Elixier allen irdischen Lebens.

Daher ist der Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen auch eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, die vorzeichnen, wie unsere Welt in den nächsten Jahren zum Guten transformiert werden soll. Doch auch mit zahlreichen anderen Zielen hängt die Wasserkrise zusammen. Daher ist Wasser ein Menschenrecht:

"Die Generalversammlung (...) erkennt das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als ein Menschenrecht an..."
Resolution 64/292 der UN

Warum Ostafrika?

Warum unsere Spenden in die Tigray-Region fließen

Tigray-Region in Äthiopien, Neven Subotic Stiftung, Wasser

Zugang zu WASH in Äthiopien (%):

Unsere Spenden fließen in die Tigray-Region (äthiopische Schrift: ትግራይ Təgray) im Norden Äthiopiens. Tigray gehört mit über 7 Millionen Einwohner*innen zu den am stärksten von Dürre betroffenen Regionen Äthiopiens. Ostafrika gehört zu den sogenannten MAPA, den Most Affected People and Areas, also den Menschengruppen und Regionen, die am stärksten von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. Dies hängt auch mit dem Mangel an sauberem Trinkwasser zusammen.

20

Milliarden Menschen könnten wir mit Trinkwasser versorgen.

700

Kinder täglich lassen wir durch verunreinigtes Wasser an Krankheiten sterben.

Die irdische Hydrosphäre, also die Gesamtheit des Wassers auf der Erde, umfasst etwa 1,4 Trilliarden Liter, die sich in einem geschlossenen Kreislauf befinden. Davon sind 105 Billiarden Liter, also etwa 0,3%, zugängliches Süßwasser. Mit dieser Menge könnten wir – bei gerechter Verteilung – etwa 20 Milliarden Menschen sicher versorgen. Es ist genug für alle da.

Die Wassermenge bleibt über lange Zeit ungefähr gleich, auch in Zeiten der Klimakrise. Aber etwas Anderes passiert: Der Wasserkreislauf wird intensiver, Dürren und Starkregen werden häufiger. Das liegt auch daran, dass mehr Wasser in Bewegung gebracht und in die Atmosphäre gesogen wird. Um das Ausmaß zu verstehen, in dem wir in den Wasserkreislauf eingreifen, macht euch klar: Wir führen den Ozeanen so viel Energie zu, als würden in jeder Sekunde fünf Hiroshima-Atombomben in ihnen explodieren.

"Fortschreitende globale Erwärmung wird laut Projektionen den globalen Wasserkreislauf weiter intensivieren, einschließlich seiner Variabilität, globaler Monsunniederschläge und der Heftigkeit von Niederschlags- und Trockenheitsereignissen."
Sechster Sachstandsbericht des Weltklimarats

Warum well:fair?

Was Trinkwasser und Sanitäranlagen mit dem Recht auf Bildung zutun haben

Was du tun kannst, um well:fair zu unterstützen

Teile die Beiträge aus dem Stiftungsblog von well:fair. Verstehen
Es ist wichtig zu verstehen, wie nachhaltig und effizient die Arbeit von well:fair ist. Dem gesamten Team gelingt es herausragend, Prozesse und Ergebnisse, aber auch Herausforderungen transparent und verständlich auf ihren sozialen Kanälen und im neu geschaffenen Blog darzustellen. Im Stiftungsblog findet ihr daher die Möglichkeit, Beiträge der Kategorie "Verstehen" herauszufiltern. Dazu heißt es: "Eine fundierte Informations- und Faktenkenntnis ist die Voraussetzung für ein wirkungsvolles zivilgesellschaftliches Engagement." Die Artikel der Kategorie "Verstehen" beleuchten daher sowohl globale Herausforderungen als auch Lösungsansätze gleichermaßen. Teile diese Beiträge aus dem Stiftungsblog in deinen sozialen Medien! Wir sind fest davon überzeugt, dass mehr Menschen über die wichtige und so spürbar wirkungsvolle Arbeit von well:fair erfahren müssen.
Teile dein Wissen über die Stiftungsarbeit und schaffe so mehr Vertrauen. Vertrauen
Vertrauen ist im Umgang mit Spendengeldern ein elementar wichtiges Thema. Die Stiftung informiert nicht nur übersichtliche Kerndaten auf ihrer Webseite, sondern bietet z.B. auch einen vollständigen Stiftungsbericht mit allen Daten und Zahlen transparent und einfach zum Download an. Vertrauen Schaffen und Vertrauen Halten ist ein fortwährender Prozess, zu dem das Stiftungsteam ebenfalls im Blog eine Filtermöglichkeit bereit hält. Unter der Filteroption "Vertrauen" heißt es: "Welcher Organisation kann ich vertrauen? Woran erkenne ich transparente Strukturen und worauf sollte ich beim Spenden achten? Fragen wie diese werden in den Artikeln der Kategorie Vertrauen beantwortet." Wann auch immer mal wieder jemand in deinem Umfeld nach einem vertrauenswürdigen und sinnvollen Spendenziel sucht, verweise auf die Arbeit von well:fair und verschaffe Interessierten Zugang zu fundiertem Wissen über die verschiedenen Kanäle von well:fair. Du findest die Links unterhalb dieses Abschnitts.
Trage etwas zur Veränderung bei. Das ist gar nicht schwer. Verändern
Der schwierigste Schritt ist immer das Verändern, denn wir müssen zumeist bei uns selbst anfangen. Es reicht einfach nicht, sich einmal die Woche vegetarisch zu ernähren und beim Einkauf den Baumwollsack von daheim mitzunehmen. Genau so wenig funktioniert, am Ende eines Jahres mit einer Geldspende das Gewissen von persönlichen Schandtaten des Jahres zu befreien. Schandtaten begeht jede*r von uns zu genüge und sei es nur das Schweigen über zahlreiche Zustände, die in unserem Umfeld herrschen, aber noch leiser wird das Schweigen, je weiter wir uns geografisch entfernen. Sammele doch im Rahmen deines Geburtstags für well:fair. Anstatt eines persönlichen Geschenks für dich können deine Gäst*innen ganz simpel über eine von dir in fünf Minuten eingerichtete Spendenaktionsseite helfen, Menschen einfachen und nachhaltigen Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. "Verändern" ist daher natürlich auch eine Filteroption im Blog der Stiftung und dort erwartet dich laut Filterbeschreibung des Stiftungsteams: "Es gibt viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden: Spenden sammeln, eine Spendenaktion starten, sich ehrenamtlich engagieren und somit einen wirkungsvollen zivilgesellschaftlichen Beitrag leisten. Verändern beginnt bei einem selbst."

Erstelle deine eigene Spendenaktion und verhilf Menschen zu ihrem Recht auf Wasser!

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